Seit sechs Jahren besteht die Partnerschaft zwischen den Pfarrgemeinden St. Jakobus in Hohensachsen und San Jacinto in Chala, Peru.
Dies wurde am 9. Mai, an Christi Himmelfahrt, ausgiebig gefeiert.
So war der Gottesdienst in der Jakobuskirche geprägt von dieser Partnerschaft. Es wurden Fürbitten und Gebete für die Freunde in Peru vorgetragen und eine kleine Video-Gruß-Botschaft aufgezeichnet. Stefan Buchholz, der mit Michael Göcke über Ostern die Gemeinde in Peru besucht hatte, überbrachte Grüße von Padre Lino und der gesamten Gemeinde dort. Die Kollekte war an diesem Tag für die Freunde in Chala bestimmt und am Ende der Messfeier wurde das spanische Lied „Juntos como hermanos“ – „Gemeinsam wie Brüder“ gesungen.
Bei herrlichem Wetter genossen alle das anschließende gemeinsame Mittagessen auf der Pfarrwiese.
Das Grillteam sorgte für das leibliche Wohl, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen der KjG hatten den Getränkeausschank im Griff und die Familienkreise kümmerten sich um Kaffee, Kuchen und die Küche. Die Kinder nutzten die große Pfarrwiese für Spiele während sich die Erwachsenen im Schatten der Bäume gut unterhalten konnten.
Im Schwesternhaus gab es dann eine Präsentation über die Situation in der peruanischen Partnergemeinde. Stefan Buchholz berichtete über das Erlebte und Gesehene in dem südamerikanischen Land. Michael Göcke und er waren als Vertreter von St. Jakobus in den Osterferien als Gäste in der Partnergemeinde und durften die Gottesdienste miterleben, die Projekte besichtigen, die von St. Jakobus in den letzten Jahren mit unterstützt wurden, und konnten neue Freundschaften knüpfen. (Siehe auch Bericht "
Osterbesuch in Peru")
Am Ende des Vortrags konnten alle ein Stück peruanischer Kultur live erleben. Angela, die in Weinheim lebt und sich auch im Perukreis von St. Jakobus engagiert, führte den Wititi-Tanz aus ihrer Heimatstadt Arequipa vor. In original traditionellen Kleidern für diesen Tanz, der in Peru zum immateriellen Kulturerbe zählt, vermittelte sie sehr beeindruckend die Lebendigkeit und Fröhlichkeit dieses Tanzes aus den Anden.
Ein herzliches Dankeschön gilt all den vielen Helferinnen und Helfern, die dieses gelungene Pfarrfest und den Peru-Partnerschaftstag ermöglicht haben.