Zu Beginn der halbjährigen Vorberei- tungszeit hat sich ein Gremium mit Vertretern aller 5 Pfarreien gebildet, das von statistischen Angaben bishin zu Berichten von Gruppen, Kreisen, Maßnahmen und Projekten gesammelt und zu einem 70seitigen Selbstbewertungsbericht zusammengefasst hat, der als Grundlage der Visitation diente.
Visitation 2016
Zu Beginn der halbjährigen Vorberei- tungszeit hat sich ein Gremium mit Vertretern aller 5 Pfarreien gebildet, das von statistischen Angaben bishin zu Berichten von Gruppen, Kreisen, Maßnahmen und Projekten gesammelt und zu einem 70seitigen Selbstbewertungsbericht zusammengefasst hat, der als Grundlage der Visitation diente.
Mit einem Wortgottesdienst begann der Freitag, dem sich ein Besuch der Katholischen Öffentlichen Bücherei in Leutershausen anschloss. Der dortige Dachausbau, ermöglicht durch die Aktion Fundrai- sing, stieß auf großes Interesse und Anerkennung. In Großsachsen wurde das außerordentlich freund- liche Gemeindehaus besichtigt, in Hohensachsen die für Flüchtlinge frisch renovierten Wohnungen und in Lützelsachsen das multifunktionale Kirchenzentrum, wo mit einem Wortgottesdienst der erste Tag seinen Abschluss fand.
Am Samstag folgten Gespräche mit dem Selbstbewertungsteam, dem Pfarrgemeinderat und dem Seelsorge-Team. Großen Raum nahm ein Austausch über die Findung und den bisherigen Umgang mit der Vision unserer SE ein. In der Eucharistiefeier am Abend in der Herz-Jesu-Kirche in Weinheim wies Dr. Dauer in seiner Predigt auf das Geschenk dieser Vision hin: Im Vertrauen auf Gott – eine lebendige Gemeinschaft – offen für alle.Beim abschließenden Empfang brachte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Dr. Veeser die Verbundenheit aller 5 Pfarreien zum Ausdruck und die Herausforderung, vor der die Kirche heute in unserer sich wandelnden Gesellschaft stehe. Oberbürgermeister Bernhard, der auch im Namen von Bürgermeister Just sprach, bezog sich auf die Zusammenarbeit von kommunalen und kirchlichen Einrichtungen auf verschiedenen Ebenen von den Kindergärten bis zum Weinheimer Mittagstisch. Dekanin Lehmann- Etzelmüller betonte im Grußwort das gute ökumenische Miteinander.Wie geht es weiter? Eine Hausaufgabe hat der Dekan unserer SE gleich genannt: Die Überarbeitung der Pastoralkonzeption. Des Weiteren folgt vom Erzbischöflichen Ordinariat in Freiburg nach Eingang des Berichts von der Durchführung der Visitation eine Stellungnahme und Bewertung. In der gegenseitigen Mitteilung der Beobachtungen, im Austausch der Erfahrungen, in der Draufsicht von außen, im Hören, Sehen, Urteilen und Handeln vollzieht sich Korrektur, Ermutigung, Weiterentwicklung, Neuorientierung. Dafür bedankte sich der Leiter der SE Pfarrer Bold herzlich. ●

